100% erneuerbar


Kunst gegen Kohle
18. April 2009, 09:40
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Im Biebricher Zoll-Speicher werden am Wochenende Kunstwerke ausgestellt, um Geld für den Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue zu sammeln. Aussteller Christoph Wirges will „mit einer neuen Ausdrucksform des Widerstandes für Aufmerksamkeit zu sorgen“, sagt er der Frankfurter Runschau.



SPD steht in NRW für Kohle
16. April 2009, 09:41
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Die nordrhein-westfälische SPD steht im Wahlkampf für die Nutzung heimischer Kohle. Um den Kohlestrom „sauber“ zu halten, gehöre in Zukunft Carbon Caputure and Storage, kurz CCS, dazu. Mithilfe dieser Technologie will die SPD Nordrhein-Westfalen wieder zum führenden Energieland und Industriestandort machen, so Vizechef der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, in der Neuen Ruhr Zeitung.



Deutsche Energieversorger rücken Kohlestrom in den Fokus
15. April 2009, 15:04
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Fast 60 Prozent der befragten deutschen Energieversorger planen, in den nächsten Jahren den größten Teil ihrer Anlageinvestitionen und Forschungsgelder in die Kohleverstromung zu stecken. Somit erweisen sich Prognosen, nach denen der Emissionshandel das Aus für Kohlestrom bedeutet, als falsch. Stattdessen setzt die Branche auf die Abtrennung und unterirdische Speicherung klimaschädlichen Kohlendioxids (CCS). Dies ist das Ergebnis einer Studie der Financial Times Deutschland und der Personalberatung Russell Reynolds Associates. Am Atomausstieg wollen rund 80 Prozent festhalten. Nur etwa zehn Prozent sehen die Zukunft in Gaskraftwerken. Trotz Finanzkrise halten zwei Drittel der Befragten an ihren Investitionen fest. Jedoch überlegen nach eigenen Angaben fast 40 Prozent, Projekte im Bereich Erneuerbare Energie zu strecken oder zu stoppen. „Es zeigt sich, dass insbesondere kleinere Unternehmen beim Ausbau erneuerbarer Energien vorsichtiger geworden sind“, sagte Bernd-Georg Spies, Experte für die internationalen Energiemärkte bei Russell Reynolds.
An der Umfrage beteiligten sich rund 35 Energieunternehmen.
Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie bei Spiegel Online.



Vattenfall klagt gegen Deutschland
8. April 2009, 08:15
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Wegen hoher Umweltauflagen für das Kohlekraftwerk Moorburg will der Energiekonzern Vattenfall vor einem Weltbank-Schiedsgericht gegen Deutschland vorgehen. Es ist das erste Mal, dass Deutschland „beklagt“ wird – bislang war die Bundesregierung eher Schiedsrichter. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, würden die geforderten Nachrüstungen für das Kraftwerk rund 600 Millionen Euro kosten. Offizieller Grund für die Klage vor dem Internationalen Schiedszentrum für Investmentstreitigkeiten (ICSID): „Wir wollen Klarheit über die Bedingungen für den Bau erhalten“, sagt ein Vattenfall-Sprecher.
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