Das Empire State Building soll nach einer Sanierung rund 40 Prozent Energie einsparen. Die Investitionen belaufen sich nach einem Bericht des Handelsblattes auf 20 Millionen Dollar. Das Gebäude soll besser gedämmt, die Fenster dreifach verglast und die Heizkörper besser isoliert werden. Außerdem soll ein System von Bewegungsmeldern den Strombedarf senken. Nach der Sanierung könnte das Empire State Building auf der Energieeffizienzskala der US-Umweltschutzbehörde einen Wert von mehr als 90 erreichen und dementsprechend effizienter als 90 Prozent aller US-Bürogebäude sein. Geleitet wird das Projekt von Ray Quartararo, Director für Entwicklung und Projektmanagement bei Jones Lang Lasalle (JLL).
Gespeichert unter: Nachrichten | Schlagworte: Energieeffizienz, Klimaschutz, Politik
Japan hat sein bisher größtes Konjukturpaket geschnürt und setzt darin auf grüne Finanzspritzen. 439 Milliarden Euro schwer ist das Paket und enthält unter anderem die gezielte Förderung von alternativen Energien und Antrieben wie Hybrid- und Elektroautos, wie die Frankfurter Rundschau schreibt. Bis 2020 sollen die Hälfter der Autos in Japan umweltfreundlich sein und ein Fünftel der Energie aus regenerativen Quellen stammen. Um dies zu erreichen, erhalten Käufer eines Wagens mit geringen Abgasemissionen einen Zuschuss von umgerechnet 760 Euro. Beim Tausch eines mehr als 13 Jahre alten Autos gegen ein Öko-Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 1.900 Euro. Vorbild für die Maßnahme ist die deutsche Abwrackprämie. Energieeffiziente Haushaltsgeräte sowie Solaranlagen für Privathäuser werden zudem massiv gefördert.
Nach Hans Georg Schröter macht es Japan besser als der selbst ernannten Klima-Vorreiter Deutschland.