100% erneuerbar


Japan entwirft grünes Konjunkturpaket
10. April 2009, 20:47
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Japan hat sein bisher größtes Konjukturpaket geschnürt und setzt darin auf grüne Finanzspritzen. 439 Milliarden Euro schwer ist das Paket und enthält unter anderem die gezielte Förderung von alternativen Energien und Antrieben wie Hybrid- und Elektroautos, wie die Frankfurter Rundschau schreibt. Bis 2020 sollen die Hälfter der Autos in Japan umweltfreundlich sein und ein Fünftel der Energie aus regenerativen Quellen stammen. Um dies zu erreichen, erhalten Käufer eines Wagens mit geringen Abgasemissionen einen Zuschuss von umgerechnet 760 Euro. Beim Tausch eines mehr als 13 Jahre alten Autos gegen ein Öko-Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 1.900 Euro. Vorbild für die Maßnahme ist die deutsche Abwrackprämie. Energieeffiziente Haushaltsgeräte sowie Solaranlagen für Privathäuser werden zudem massiv gefördert.
Nach Hans Georg Schröter macht es Japan besser als der selbst ernannten Klima-Vorreiter Deutschland.



Bernotat: Ausbauziele für erneuerbare Energien sind schwer erreichbar
10. April 2009, 15:12
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E.On-Chef Wulf Bernotat ist skeptisch, ob Deutschland bis 2020 30 Prozent der Energieversorgung durch regenerative Energien decken kann. In einer dpa-Meldung steht, er gehe eher von 30 bis 35 Prozent aus. Für die geplanten Offshore-Windparks brauche es eine massive Förderung und außerdem müssten diese auch in Küstennähe zugelassen werden. Trotz seiner Skepsis, wolle Bernotat die Investitionen jedoch weiterhin voran treiben.
Weitere Informationen finden Sie hier.



Kommt Irena nach Abu Dhabi?
10. April 2009, 14:02
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Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen den Sitz der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) nach Abu Dhabi holen. Das berichtet die Nachrichtenagentur ddp mit Berufung auf den Spiegel. Unterstützung erhoffen sich die Araber dabei von der Bundesregierung. Ihr Engagement beim Daimler-Konzern sowie die strategische Partnerschaft, die 2004 mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unterzeichnet wurde, nährt diese Hoffnung. Schlussendlich soll im Juni dieses Jahres über den Sitz entschieden werden.



China will Photovoltaik ausbauen
10. April 2009, 09:56
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Die Volksrepublik China räumt dem Klima- und Umweltschutz eine größere Rolle ein. Demnach will die Regierung bis 2010 den Energieverbrauch um 20 Prozent pro Einheit des Bruttoinlandsproduktes senken, schreibt der China Observer. Dem hohen CO2-Ausstoß will das Land mit einem Ausbau von Kernkraft aber auch mit Erneuerbaren Energien begegnen. Ende März verabschiedete China deshalb ein Solardach-Programm, das die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Schulen, Krankenhäusern und Regierungsgebäuden installiert werden. Im Gespräch ist eine Förderung von umgerechnet etwa 2,93 US-Dollar pro Watt.



Gabriel kritisiert Koalitionspartner
10. April 2009, 09:45
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) geht hart mit dem Koalitionspartner CDU/CSU ins Gericht. Für Teile der Union sei Umweltpolitik „eine Sache des Beelzebubs“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Ein Beispiel für mangelnden Einsatz sei das gescheiterte Umweltgesetzbuch. Der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hingegen bescheingt er kooperatives Verhalten. Sie habe in der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr mit der SPD als mit der eigenen Partei zusammengearbeitet. Als Erfolg der großen Koalition bewertet Gabriel neben der EEG-Novelle die Verdoppelung des Haushalts seines Ministeriums sowie die Steigerung der Klimaschutzausgaben.



Freiburger JVA produziert Sonnenstrom
10. April 2009, 08:26
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Auf dem Dach der Freiburger Justizvollzugsanstallt ist eine 800 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage installiert worden. Die Anlage ist Teil eines neun Millionen teuren Projektes aus zwei Windrädern, weiteren Solaranlagen und einem Wasserkraftwerk, an dem sich Bürger mit eigenem Kapital beteiligen können, wie es in der Badischen Zeitung weiter heißt. Eigentlich sollten die Häftlinge bei der Installation mithelfen – diese hatten jedoch mit anderen Arbeiten zu viel zu tun.