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Japan hat sein bisher größtes Konjukturpaket geschnürt und setzt darin auf grüne Finanzspritzen. 439 Milliarden Euro schwer ist das Paket und enthält unter anderem die gezielte Förderung von alternativen Energien und Antrieben wie Hybrid- und Elektroautos, wie die Frankfurter Rundschau schreibt. Bis 2020 sollen die Hälfter der Autos in Japan umweltfreundlich sein und ein Fünftel der Energie aus regenerativen Quellen stammen. Um dies zu erreichen, erhalten Käufer eines Wagens mit geringen Abgasemissionen einen Zuschuss von umgerechnet 760 Euro. Beim Tausch eines mehr als 13 Jahre alten Autos gegen ein Öko-Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 1.900 Euro. Vorbild für die Maßnahme ist die deutsche Abwrackprämie. Energieeffiziente Haushaltsgeräte sowie Solaranlagen für Privathäuser werden zudem massiv gefördert.
Nach Hans Georg Schröter macht es Japan besser als der selbst ernannten Klima-Vorreiter Deutschland.
Gespeichert unter: Nachrichten | Schlagworte: Klimaschutz, Photovoltaik, Umweltschutz
Die Volksrepublik China räumt dem Klima- und Umweltschutz eine größere Rolle ein. Demnach will die Regierung bis 2010 den Energieverbrauch um 20 Prozent pro Einheit des Bruttoinlandsproduktes senken, schreibt der China Observer. Dem hohen CO2-Ausstoß will das Land mit einem Ausbau von Kernkraft aber auch mit Erneuerbaren Energien begegnen. Ende März verabschiedete China deshalb ein Solardach-Programm, das die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Schulen, Krankenhäusern und Regierungsgebäuden installiert werden. Im Gespräch ist eine Förderung von umgerechnet etwa 2,93 US-Dollar pro Watt.
Auf dem Dach der Freiburger Justizvollzugsanstallt ist eine 800 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage installiert worden. Die Anlage ist Teil eines neun Millionen teuren Projektes aus zwei Windrädern, weiteren Solaranlagen und einem Wasserkraftwerk, an dem sich Bürger mit eigenem Kapital beteiligen können, wie es in der Badischen Zeitung weiter heißt. Eigentlich sollten die Häftlinge bei der Installation mithelfen – diese hatten jedoch mit anderen Arbeiten zu viel zu tun.