100% erneuerbar


Kunst gegen Kohle
18. April 2009, 09:40
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Im Biebricher Zoll-Speicher werden am Wochenende Kunstwerke ausgestellt, um Geld für den Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue zu sammeln. Aussteller Christoph Wirges will „mit einer neuen Ausdrucksform des Widerstandes für Aufmerksamkeit zu sorgen“, sagt er der Frankfurter Runschau.



Clearingstelle entscheidet für Kleinanlagen
18. April 2009, 09:33
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Unklarheiten in der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) waren der Grund für das Einschreiten der Clearing-Stelle. Der sogenannte Anlagenbegriff war bislang ungeklärt. Betreiber von Großanlagen teilten in der Vergangenheit ihre Parks auf, um höhere Einspeisevergütungen zu bekommen. Nun entschied die Clearing-Stelle gegen das Anlagen-Splitting. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das Grundstück entscheidend sein soll auf dem die Anlage steht. Als Grundstück gelte grundsätzlich ein Grundstück im grundbuchrechtlichen Sinne, in Ausnahmefällen könne „Grundstück jedoch auch ein Grundstück im wirtschaftlichen Sinne sein, erklärte die Clearingstelle.
Reaktionen auf die Entscheidung finden Sie in der Financial Times Deutschland.



Britische Umweltprämie
17. April 2009, 11:16
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Auch Großbritannien bekommt eine Umweltprämie für den Neukauf von Automobilen: allerdings für den Tausch vom PKW gegen ein Elektrofahrzeug.
Und so soll es funktionieren: ab 2011 bekommt jeder, der ein Elektroauto kauft, 5.000 Pfund vom Staat. Dies gab laut Spiegel online der britische Verkehrsminister Geoff Hoon bekannt.
Außerdem sind 20 Millionen Euro für Strom-Tankstellen und weitere Elektroauto-Infrastruktur eingeplant. Bis dahin soll der Markt dann auch ausreichend Elektroautos zur Verfügung stellen. Weitere Informationen auf Spiegel online.



Einigung im Moorburg Streit?
17. April 2009, 10:33
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Nach jahrelangem Streit scheint nun eine Lösung des Konflikts zwischen Vattenfall und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in greifbare Nähe zu rücken.  Nun scheint der Fall sogar außergerichtlich zu lösen zu sein, wie das Hamburger Abendblatt meldet.
Größter Streitpunkt bisher: strenge wasserrechtliche Umweltauflagen, die Vattenfall aber nun mittels des Einsatzes eines Hybrid-Kühlturms umschiffen möchte. Obwohl noch kein Antrag vorliegt, sind die Gespräche zwischen Vattenfall und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt immerhin wieder aufgenommen worden. Ursprünglich hatte Vattenfall auf eine Durchlaufkühlung gesetzt, die das Wasser der Elbe entnommen hätte, um es später – erwärmt – wieder zufließen zu lassen. Weitere Informationen gibt es beim Abendblatt.



Sektoruntersuchung im Strommarkt
17. April 2009, 09:11
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Wie die Financial Times Deutschland heute Morgen exklusiv meldet, durchleuchtet das Bundeskartellamt die Preisgestaltung der Stromanbieter: eine so genannte Sektoruntersuchung im Strommarkt.  Mittels umfangreicher Fragebögen sollen die 60 größten Stromversorger in Deutschland Auskunft über ihre Preisgestaltung liefern. Der Verdacht: Eon, Vattenfall, EnBW und RWE reduzieren künstlich die Strommenge, um den Preis an der Leipziger Strombörse und im Großhandel möglichst hoch zu halten. Dies würde gegen die Wettbewerbsregeln verstoßen. Weitere Informationen unter FTD online.



Leck in schwedischem Reaktor
17. April 2009, 08:48
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Wie die RP online meldet, musste wegen eines Kühlwasserlecks der schwedische Reaktor Forsmark 2 ab gestrigen Tage abgeschaltet werden. Laut Unternehmensprecher bestehe aber für Umwelt und Bevölkerung kein Risiko. Die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehene Erneuerung von Brennstäben wird nun vorgezogen.



SPD steht in NRW für Kohle
16. April 2009, 09:41
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Die nordrhein-westfälische SPD steht im Wahlkampf für die Nutzung heimischer Kohle. Um den Kohlestrom „sauber“ zu halten, gehöre in Zukunft Carbon Caputure and Storage, kurz CCS, dazu. Mithilfe dieser Technologie will die SPD Nordrhein-Westfalen wieder zum führenden Energieland und Industriestandort machen, so Vizechef der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, in der Neuen Ruhr Zeitung.